MANIFEST

Yoga, Meditation, der Respekt vor der Natur, vor dem Anderen, vor der Zeit — all das begann, wie ein Produkt behandelt zu werden. Etwas, das man verkauft. Etwas, das man wiederholt. Etwas, das man skaliert. Es wurde zum Geschäft. Und wenn etwas nur noch Geschäft wird, verliert es seine Seele.

Das Ironischste daran ist, dass die Menschen trotz all der Gespräche über Wohlbefinden weiterhin verloren sind. Leer. Mit dem Gefühl, dass etwas fehlt — ohne genau zu wissen, was.

Es ist kein Mangel an Dingen. Es ist ein Mangel an Sinn.

Wie es diesen modernen inneren Leerraum so treffend beschreibt: Je mehr wir versuchen, uns im Außen zu füllen, desto deutlicher wird das, was im Inneren fehlt. Vielleicht liegt das Problem nicht im Mangel an Praxis. Vielleicht liegt es im Mangel an Verwurzelung.

Plastik tut das nicht. Künstlichkeit tut das nicht.

Hektik tut das nicht. Wir wollen nicht zu allen sprechen. Das wollten wir nie. Die Tür steht offen, ja. Aber eintreten dürfen nur jene, die das Gleiche suchen wie wir:

– mehr Wahrheit, weniger Lärm;
– mehr Tiefe, weniger Performance;
– mehr Respekt, weniger Banalisierung.

Wir glauben nicht an Massen. Wir glauben an Verbundenheit.